IRRTUM aufzuklären!

Wenn ich in Webforen so herumsurfe, zum Thema Liebe im Alter, bin ich entsetzt was für negative Voten ich da lese, was für Vorurteile in den Köpfen herumgeistern. Was für frustrierte Menschen können so denken und noch liebesfähige Frauen derart verurteilen?
Grundsätzlich hat Liebe und Sex kein Verfalldatum. Der Wunsch nach sexueller Erfüllung und liebevoller Berührung macht nicht nur glücklich, gibt neue Lebensenergie sondern stärkt auch noch das Immunsystem und lässt uns länger jung, gesund und attaktiv bleiben. Entlastend kommt hinzu, dass Sexualität im Alter keine Fortpflanzungsfunktion mehr hat und schon aus diesem Grund neue Chancen und Perspektiven eröffnet, mehr Freiheit und weniger Angst. Liebe im Alter bedeutet, auf vielfältigste körperliche und seelische Art miteinander zu kommunizieren.

Auch wenn der Volksmund sagt, das mit zunehmendem Alter viele Frauen Sex nicht mehr so mögen und Männer ihn nicht mehr vollziehen können (oder es meinen) stimmt das überhaupt nicht. Die Meinung, dass ab 50 im Bett praktisch nichts mehr läuft ist falsch. Im Alter hat Sex sogar oft eine höhere Qualität als bei jungen Menschen.

Und da wäre noch das Thema Wechseljahre. In den von mir gelesenen Studien, und auch meiner eigenen und Erfahrung mit Patienten, erleben nur 28% der Frauen Sexualität eher leidvoll oder lustlos. Die restlichen Frauen führen ein reges, phantasievolles Intimleben mit einem Partner den sie sehr lieben und mit dem sie sich wohlfühlen.

Also, liebe Männer, hinterfragt Eure Vorurteile und gebt neuen Erfahrungen mit gleichaltrigen Frauen eine Chance!

Ein Kommentar zu “IRRTUM aufzuklären!

  1. Dank an Roswitha Clavadetscher “never2late”

    Da war ein betagter rüstiger Wittwer, unglücklich darüber, seine geliebte Gefährtin verloren zu haben.

    Zunehmend drückte das Fehlen des Zwiegesprächs mit einem vertrauten “Du” und der Verlust einen geliebten Menschen in die Arme schliessen zu können auf sein Gemüt. Die Lebensfreude verkümmerte, Traurigkeit und Unzufriedenheit machten sich breit.

    Hin- und hergerissen zwischen Skrupel und Hoffnung erinnert er sich an einen Zeitungsartikels über Roswitha Clavadetscher und ihre Art älteren Menschen wieder zum Glück zu verhelfen.

    Seinen Mut zusammennehmend vereinbarte er mit ihr einen Termin. In den darauf folgenden Gesprächen eröffnet sich ihm eine Perspektive den Weg aus seiner Isolation zuversichtlich unter die Füsse zu nehmen.

    Mit klaren Vorstellungen und der Gewissheit nichts Ungutes oder gar Falsches anzustreben, folgt er seinem Wunsch, nochmals einen Menschen zu finden mit welchem ihn mehr verbindet als nur höfliches Bekanntsein.

    “Freude schöner Götterfunken” er hat ein vertrautes “Du” nochmals gefunden……

    F.M. 85 Jahre

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